Das Konzept Gemeinschaftliches Wohnen NEUHAUSWIESE

Besondere Aufgaben erfordern besondere Ideen

Das Konzept
Auf dem Gelände wurden acht Häuser, bestehend aus je einem Erd- und einem Obergeschoss gebaut. Ein zentrales Gebäude wurde im Erdgeschoss als Verwaltungseinheit ausgebaut, das bedeutet, hier finden die Mitarbeiter der Regierung von Schwaben, Ehrenamtliche und Hausmeister Platz um die Unterkunft zu betreuen. Hier können auch Sprachkurse, Hausaufgabenbetreuung und Ähnliches durchgeführt werden. Die Außenanlagen bieten einen kleinen Spielplatz und eine Aktionsfläche, die gemeinsam mit der Stadt Königsbrunn bespielt werden soll (z. B. Fußball). Die Häuser wurden von der GWG so geplant, dass eine Nachnutzung nach Ablauf des Mietvertrags mit der Regierung von Schwaben erfolgen kann. Das heißt, dass die Häuser dann saniert und einer neuen Nutzung als „bezahlbarer Wohnraum“ für sozial Schwache zur Verfügung gestellt werden.

Belegung:
Im Erdgeschoss ist eine Wohnung mit vier Schlafzimmern, im Obergeschoss zwei Wohnungen mit je zwei Schlafzimmern. Pro Gebäude war eine Belegung von 16 Personen geplant. Grundlage hierfür war eine Vereinbarung mit der Regierung von Schwaben. Abzüglich der Verwaltungseinheit können so planmäßig 120 Personen in Wohngruppen untergebracht werden.

Bauweise:
Die Konstruktion ist für eine langfristige Nutzung ausgelegt. Das Gebäude steht auf einem massiven Betonfundament und wurde als Holzhaus in Holzrahmenbauweise errichtet. Die Ausbildung eines Pultdachs sorgt für eine langfristig wartungsarme Funktionsfähigkeit. Die geforderten Feuerwiderstandsklassen sind durchweg erfüllt. Holzrahmenbauweise bedeutet, dass die Tragkonstruktion aus Holz gefertigt,  die Zwischenräume des Holzständerwerks mit Dämmstoff verfüllt und mit Holz verschalt wurden. Hier erfolgte die Dämmung mit Zellulose, die eine „atmungsaktive“ Gebäudehülle ermöglicht. Die Fassade selbst besteht ebenfalls aus Holz, das farbig beschichtet ist. Gegen Feuchtigkeit ist das Gebäude konstruktiv geschützt, das heißt dass Regen und Luftfeuchtigkeit abgeleitet werden und durch die Hinterlüftung der Fassade eine entsprechende Trocknung möglich ist. Die Außenwände wurden bereits im Werk als Wandscheiben vorgefertigt und vor Ort miteinander verbunden. Die Innenwände wurden zur Hälfte vorgefertigt, vor Ort als Installationsebene genutzt und anschließend fertig verschalt. Sie wurden tragend ebenfalls als Holzständerwerk mit Gipskartonbeplankung ausgeführt, nichttragend erfolgte der Ausbau mit Standardprofilen für Gipskartonwände. Die Häuser wurden von der Firma Gumpp & Maier aus Binswangen schlüsselfertig produziert und aufgebaut.

Ausstattung:
Die Häuser bestehen aus jeweils drei Wohneinheiten. Jede Wohnung verfügt über Bad, WC, Gemeinschaftsküche und Schlafzimmer. Die Anzahl der Schlafzimmer ist abhängig von der Wohnungsgröße (EG: 1 Wohnung mit 4 Schlafzimmer; OG: 2 Wohnungen mit je 2 Schlafzimmern). Die Ausstattung ist zweckmäßig. Alle wichtigen Funktionen finden sich hier auf kleinem Raum wieder (Küche, Essplatz, Dusche, Schlafzimmer), auf zentrale Funktionseinheiten wie Waschküche etc. kann verzichtet werden. Die Wand- und Bodenbeläge sind einfach aber in robuster Qualität.

Versorgung:
Ein zentrales Technikgebäude beinhaltet eine Heizzentrale und dient als Anschlusspunkt für alle Medien (Strom, Wasser etc.). Von diesem Gebäude aus findet eine Unterversorgung an die einzelnen Häuser statt.

Bauzeit:
Aufgrund der Vorfertigung im Werk war es möglich, alle acht Häuser bis Ende Oktober 2015 fertig zu stellen. Bau und damit auch Fertigstellung erfolgte in drei Abschnitten. Im ersten und zweiten Schritt wurden je drei, im dritten und letzten Schritt zwei Häuser gebaut.

NEUHAUSWIESE Dezember 2015

NEUHAUSWIESE Dezember 2015

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NEUHAUSWIESE Dezember 2015

Den chronologischen Baufortschritt vom Aushub bis zur Fertigstellung finden Sie hier

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